Unsere Homepage ist gedacht als ein Angebot für Eltern und Lehrer, für bildungspolitisch Interessierte, für alle in Fragen der Bildungspolitik zuständigen Entscheidungsträger in Parteien und Verbänden und für die Bildungsexperten in den Medien. Es sollen ihnen auf diesem Wege wissenschaftlich fundierte Beiträge zur deutschen Schulform-Debatte in einer möglichst allgemeinverständlichen Form jederzeit zugänglich sein.
 
    Denn das eigentliche Problem ist wohl dies: Es fehlt der Zwischenhandel.
 
Aufwändige Studien der Bildungsforschung haben nämlich schon vor dem Jahre 2000 gezeigt:
Wenn an Schulen über der 4. Jahrgang hinaus in undifferenzierten oder unzureichend differen- zierten Klassen unterrichtet wird, dann führt das - zumindest in Deutschland - stets zu einer erheblichen Benachteiligung der leistungsstärkeren und der leistungsschwächeren Schüler.
 
Mit den Ergebnissen dieser Studien hätte die deutsche Schulformdebatte schon sehr früh
zu Gunsten eines mit dem 5. Jahrgangs beginnenden, gegliederten Schulwesens entschieden werden können. Aber diese Erkenntnisse wurden nicht mit jener breitenwirksamen Allgemein-verständlichkeit bekannt gemacht, die ihrer Bedeutung und dem Aufwand ihrer Erstellung entsprochen hätte.
 
Aus den PISA-Studien der Jahre 2000, 2003 und 2006 liegen nun neben den Daten zur sozialen Herkunft der untersuchten Schüler ebenfalls wieder Daten zu ihren kognitiven Grundfähigkeiten vor. Es können also durch "Vergleiche vergleichbarer Schüler" diese Forschungsergebnisse aktualisiert, ergänzt und breitenwirksam bekannt gemacht werden. Auf diese Sachverhalte und Möglichkeiten hinzuweisen, ist eines der Ziele unseres Angebotes.
 
Die Texte sind zu verschiedenen Zeiten und aus verschiedenen Anlässen entstanden. So werden die Themen der Schulformdebatte aus unterschiedlichen Perspektiven dargestellt.

Wiederholungen sind daher unvermeidbar.

Die Präsentation enthält inzwischen die meisten der vorgesehenen Beiträge.



Der „Arbeitskreis Schulformdebatte e.V.“ wurde gegründet von Lehrerinnen und Lehrern, die an Gesamtschulen unterrichten oder an Gesamtschulen unterrichtet haben. Ulrich Sprenger, sein Referent für die Öffentlichkeitsarbeit, von dem viele Texte der Homepage stammen, unterrichtete zwölf Jahre an Gymnasien, zuletzt als Studiendirektor an einem Ganztagsgymnasium. Anschließend war er 22 Jahre Studiendirektor an einer der ersten NRW-Gesamtschulen, davon sieben Jahre als Leiter der Oberstufe auch Mitglied der Schulleitung. Zwei seiner drei Kinder haben zwischen 1969 und 1982 diese Schule besucht und dort ihr Abitur gemacht. Theorie und Praxis von integrierten Gesamtschulen kennt er also aus unmittelbarem Erleben. Seine Unterrichtsfächer waren Deutsch, Religionslehre und Biologie. Im Jahre 1994 veröffentlichte die „neue deutsche schule“, eine Zeitschrift der GEW von NRW, seinen Erfahrungsbericht „Vier Thesen zum Thema Gesamtschule“. Diese Veröffentlichung gab 1994 den Anstoß zur Gründung des „Arbeitskreises Gesamtschule e.V.“ und 2008 dann zur Gründung des „Arbeitskreises Schulformdebatte e.V.“.



|Für das Abrufen und Darstellen der meisten Texte wird der Adobe® Reader® benötigt|
|Optimale Darstellung ab einer Auflösung von 1024px*768px|
|Wir empfehlen Mozilla Firefox|